Unser Landtagskandidat

Michael Köhler besucht die Polizei

Michael Köhler besucht die Polizei
v.l.n.r. Gerhard Engel, Michael Köhler, Heiko Schmitz

Jüngst besuchte SPD-Landtagskandidat Michael Köhler die Dienststelle der Polizei in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Diese ist zuständig für das Einsatzgebiet des Wahlkreises 14, ebenso die Polizei-Dienststelle Adenau.

Eigentlich war dieser Termin bereits im November geplant, jedoch machte Corona damals einen Strich durch die Rechnung.

Neben dem Dienststellenleiter der PI Bad Neuenahr-Ahrweiler, Gerhard Engel, war auch der Leiter der PI Adenau, Heiko Schmitz zugegen.

Ich bin sehr erfreut und dankbar, dass es heute doch noch geklappt hat und wir uns zu einem Info-Termin unter Beachtung der Hygienevorschriften treffen können!“, so Köhler.

Auf Fragen nach der aktuellen Lage im hiesigen Gebiet, sowie den Fallzahlen, erläuterten beide unisono, dass es seit Ausbruch von Corona zu weniger Straftaten wie zum Beispiel Wohnungseinbruch, Körperverletzung, aber auch zu weniger Verkehrsunfällen gekommen sei. Dies sei darauf zurückzuführen, dass sich die Menschen in Zeiten der Pandemie vermehrt in den eigenen vier Wänden aufhalten würden. Gerade auf der Grafschaft habe die Anzahl der Wohnungseinbrüche erfreulicherweise abgenommen.

Abzuwarten sei jedoch, ob es deshalb vermehrt zu häuslicher Gewalt kommen würde. Solche Delikte, so Engel, würden meist nicht bei der Polizei angezeigt.

 

Zugenommen dagegen, habe in der Vergangenheit die Internet-Kriminalität.

Gerade diese Ermittlungen seien oft schwierig sowie langwierig und würden Personal binden.

Etwas Sorgen bereiten gerade der PI Adenau die sogenannten Poser und Raser rund um den Nürburgring. Hier sind es illegal getunte Pkw und Motorradfahrer, die mit ihren Fahrzeugen unnötigen und verbotenen Lärm verursachen würden, so Schmitz. Mit dem Gros der Verkehrsteilnehmer Biker zeigte er sich aber zufrieden.

Insgesamt betrachtet, sei die Situation im Bereich beider Dienststellen nicht zu beklagen.

Um die Sicherheit bräuchten sich die Bürgerinnen und Bürger keine Sorgen zu machen, waren sich beide Dienststellenleiter einig. Die erforderlichen Streifen könnten stets besetzt werden und im Notfall könne man schnell auf Verstärkung durch Nachbardienststellen zurückgreifen.

Bei Großveranstaltungen wie zum Beispiel den Weinfesten an der Ahr, sowie Veranstaltungen am Nürburgring, sei man stets gut aufgestellt und würde mit zusätzlichen Einsatzkräften bedacht.

Auch mit der Ausrüstung der Kolleginnen und Kollegen zeigten sich beide zufrieden:“ Hier sind wir in den vergangenen Jahren stets gut ausgestattet worden, da gibt es nichts zu beanstanden! Auch finanziell wurde etwas aufgestockt.“, waren sich auch hier beide wiederum einig.

Beide begrüßten das Ziel der Landesregierung, die Gesamtzahl der Polizeibeamten und -beamtinnen auf 10.000 zu erhöhen; dieses sei ja bald erreicht, schließlich befänden sich derzeit etliche Nachwuchskräfte in der Ausbildung. Beide hofften, dann auch personell bedacht zu werden, um Abgänge zu ersetzen; denn man habe ja immer gerne etwas Personal in der Hinterhand.

Was kann ich mit nach Mainz nehmen, außer dass mir hier und heute zwei zufriedene Dienststellenleiter gegenübersitzen?“ fragte Köhler abschließend.

Engel und Schmitz hatten keine Beanstandungen und äußerten keine Wünsche. Unterm Strich zeigten sie sich zufrieden.

Da kann man sehen, dass die Landesregierung in den letzten Jahren, gerade hier in unserer Heimat, gute Arbeit in Sachen innere Sicherheit geleistet hat.

Kritik der Opposition, wie sie gerade jetzt auf manch Wahlplakat zu finden ist, ist daher reine Polemik und entspricht nicht den Tatsachen!“, so SPD-Landtagskandidat Köhler abschließend erfreut.

Die Antrittsrede von Michael Köhler am 11. September

Michael Köhler stellt sich vor
Michael Köhler stellt sich vor

 

Der Kreisvorsitzende Marce Hürter Und Michael Köhler Nach der Abstimmung
Marcel Hürter und Michael Köhler nach der Abstimmung

 

Politische Ziele - TOURISMUS -

Im Hintergrund der Krausbergturm
Im Hintergrund der Krausbergturm

Tourismus war und ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren unserer Heimat. Etliche Kilometer an romantischen Wandewegen, die tollen Weinberge im Ahrtal, der Nürburgring sowie die reizvollen Berglandschaften in der Umgebung machen den Kreis Ahrweiler zu einem beliebten Ausflugsziel und laden Gäste aus Deutschland und der Welt zu uns ein. Auch durch unsere Kurorte und deren Angebote sind wir sehr beliebt und bekannt in Nah und Fern. Viele Veranstaltungen werden alljährlich auf die Beine gestellt und ein jeder findet im gut gefüllten Veranstaltungskalender stets etwas für sich.

Zum Tourismus zählen viele Sparten: Gastronomie, Hotellerie, Weingüter, Veranstaltungsagenturen, Einzelhandel aber auch mancher Verein, wenn ich da zum Beispiel an den Eifelverein mit seinem Krausbergturm in Dernau oder die Akropolis oberhalb von Mayschoß denke, um nur zwei Beispiele zu nennen. All diese Unternehmen profitieren und leben vom heimischen Tourismus und den Gästen, die uns das ganze Jahr über besuchen.

Das Land Rheinland-Pfalz hat den Tourismus in den letzten Jahren durch finanzielle Unterstützung in den unterschiedlichsten Formen stets gefördert. In diesen Zeiten aber ist die gesamte Branche hart getroffen. Der Lockdown und die damit verbundenen Geschäftsschließungen führen zu finanziellen Engpässen und Existenznöten. Manches Unternehmen wird diese Zeit nicht überleben können.

Allerdings ist nicht alles von Mainz aus zu regeln. Gerade jetzt gilt es daher zusammenzuhalten und zu -stehen. Eine Eigenschaft, die hier bei uns mit unserer "rheinischen Mentalität" stets groß geschrieben wird und auch bestens funktioniert, wie man immer wieder vor Ort feststellen kann. Dies ist eine Eigenschaft, die mich sehr stolz macht, hier zu leben. Hier gilt noch eher der Spruch:"Trinkst Du einen mit?",  anstatt:"Gibst Du einen aus?".  Ich finde, das sagt alles über unsere Heimat und die Menschen, die hier leben! Und gerade jetzt ist auch unsere Solidarität gefragt, um die betroffenen Unternehmen am Leben zu erhalten, damit wir diese auch nach der Pandemie wieder nutzen und erleben dürfen. Die ihnen zugedachte finanzielle Unterstützung muss deren monatliche Fixkosten sowie ihren Lebensunterhalt abdecken. An Erspartes gehen zu müssen, wird leider auch oftmals der Fall sein. Vermieter bezw. Verpächter könnten gebeten werden, ihre Ansprüche wie Pacht und Miete während des Lockdown etwas zu senken.

Mein Ziel ist es zu helfen, dass die gesamte Tourismusbranche bald wieder in ein geordnetes Normalleben gelangt und durch öffentliche Mittel Hilfe erfährt, die dauerhafte Stabilität gewährleistet. Es muss in unser aller Sinne sein, dass diese Branche weiter lebt und weiter erstarkt, denn es ist eine der wichtigsten Säulen unserer Heimat!